Krebsvorsorge-Spezialabstriche

MonoLayer

Bei der Krebsvorsorge wird ein Abstrich vom Gebärmutterhals entnommen und nach Färbung mikroskopisch untersucht (=Pap-Abstrich).

Dies führt zu früher Erkennung (z.B. von Vorstufen) und rechtzeitiger Behandlung und Heilung von Gebärmutterhalskrebs.

Manche Abstriche enthalten so viel Blut, Schleim oder Entzündungszellen, dass die sichere Erkennung und Beurteilung von den entscheidenden abnormalen Zellen erschwert ist.

Hierdurch kann es unter Umständen auch zu Fehldiagnosen kommen.

Der Spezialabstrich MonoLayer verbessert die Präparatequalität, es werden die störenden Beimengungen zu einem großen Teil entfernt.

Dadurch kann eine sichere Beurteilung und genaue Diagnose erfolgen.

Die Sicherheit der Krebsvorsorge erhöht sich hierdurch.

Der Spezialabstrich MonoLayer wird genauso wie der Krebsvorsorgeabstrich entnommen, lediglich das Entnahmeinstrument ist anstatt eines weichen Kunststoffspatels ein flexibles Kunststoffbürstchen. Anschließend werden die entnommenen Zellen nicht auf einen Objektträger ausgestrichen, sondern in ein flüssiges Sammelmedium gegeben.

Dieser Spezialabstrich ist keine Leistung der gesetzlichen Krebsvorsorge.

Diese Leistung wird privat in Rechnung gestellt.

HPV-Abstrich

Die Zellveränderungen, die, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, zu Gebärmutterhalskrebs entarten können, entstehen meist durch eine anhaltende Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV).

Die meisten Menschen kommen irgendwann in ihrem Leben mit dem Virus in Kontakt. In der Regel bekämpft das körpereigene Immunsystem das Virus erfolgreich, es wird wie z.B. Grippeviren innerhalb weniger Monate aus dem Körper eliminiert.

Bei wenigen Frauen wird das HPV-Virus allerdings nicht vom Immunsystem beseitigt.

Eine solche fortbestehende Virusinfektion kann dann eben zu Zellveränderungen am Gebärmutterhals führen.

Mit dem HPV-Spezialabstrich lässt sich eine Infektion erkennen, noch bevor es zu Zellveränderungen gekommen ist.

Der Krebsvorsorgeabstrich gekoppelt mit dem HPV-Abstrich erhöht die Sicherheit und Aussagekraft der Krebsvorsorge.

Ein unauffälliger Abstrich ohne den Nachweis von Viren bedeutet ein äußerst minimales Risiko für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs in den nächsten Jahren.

Ein positiver Virusnachweis bedeutet nicht, dass man an Gebärmutterhalskrebs erkrankt ist. 

Aber die Krebsvorsorge sollte dann sehr regelmäßig in kürzeren Abständen durchgeführt werden.

Die Probe für den HPV-Spezialabstrich wird wie der Pap-Abstrich durch Abstreichen von Zellen aus dem Gebärmutterhals gewonnen. Anschließend wird sie für den Transport ins Labor in ein flüssiges Sammelmedium gegeben.

Zur Vorsorge ist der Test keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Er wird privat in Rechnung gestellt.